Für die Consumer Electronics Show 2012 in Las Vegas galt es, einen MesÂseauftritt für die Audi AG zu planen, der den Begriff „Audi connect“ verÂsinnÂbildlicht und die Vernetzung von Mobilität und Datenströmen auf eine eindrucksvolle und markante Art dem Messebesucher vermittelt sollte.
Anlässlich der Luminale 2012 zeigte Philipp Geist „Time Drifts“ auf dem Platz der Goethe-Universität in Frankfurt. Die Installation visualisierte die Themen Zeit und Raum, Flüchtigkeit und Präsenz. Dabei verzichtete der Künstler ganz auf Leinwände und projiziert Begriffe und AssoziatioÂnen auf die Bodenfläche des Platzes, auf Fassadenelemente und in künstliche Nebelschwaden.
Für das Grand Theatre ist die Fassadenbeleuchtung bestimmend. Die BeÂsonÂderheit der LED-Konturenbeleuchtung ist die Integration in die FassaÂdenstruktur. Sichtbar ist lediglich das vom Aluminiumprofil reflekÂtierte Licht und nicht die LED selbst. Die Plattform, auf der die Oper steht, wird von einem Lichtgraben begrenzt.
Die Bestandsbeleuchtung der Zentralbibliothek der Bücherhallen HamÂburg versorgte bisher alle Raumbereiche gleichmäßig mit Licht. Diese HomogeÂnität widerspricht der visuellen Wahrnehmung des Menschen. Im Zuge der Modernisierung wurden speziell entwickelte Leuchten eingesetzt, die das Licht auf die Medienregale lenken.
Besonderes Highlight und Blickfang im neuen A10 Center - in der Nähe von Berlin - ist die elliptische Eingangshalle, die mit markanten OberÂlichtern einÂgefasst ist. Durch den dort stattfindenden Dialog zwischen Tageslicht und Kunstlicht werden die farbenfrohen Oberflächen besonÂders gut hervorÂgehoben.
Mit dem Neubau des Geschäftshauses F40 (Friedrichstraße 40) in Berlin Mitte wurde eine der letzten Baulücken im Straßenbild dieser bekannten Stadtachse geschlossen. Die vor- und zurückspringenden Elemente der Glasfassade, die die visuelle Spannung ausmachen, werden durch das Lichtkonzept zudem betont.
Umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten hatten die Sammlung der Neuen Galerie Kassel für fünf Jahre ins Depot verbannt. Im November 2011 ist sie in ihr Stammhaus zurückgekehrt. Der Kunstbestand präsenÂtiert sich jetzt in einem komplett modernisierten Gebäude, auf größerer Fläche und in neuem Licht.
Dem Konzept „Ein Hauch von Licht“ folgend entstand in Niendorf ein beÂleuchteter Strand mit einer bemerkenswerten Fernwirkung und der AnmuÂtung einer mondbeschienenen Landschaft. Ökologische und ökoÂnomische Aspekte standen bei der Umsetzung gleichermaßen im VorÂderÂgrund.
Die Neugestaltung des Google Foyers stellte alle Planungsbeteiligte vor eine große Herausforderung. Die Themenvorgabe seitens Google war mit „Pixel“ für alle Bereiche klar definiert. Das Thema durchzog das BauvorÂhaben bis ins letzte Detail und wurde auch von Team Licht bei der LichtÂplanung konsequent umgesetzt.
Der auf geometrische Grundformen reduzierte Kirchenraum entwickelt in seiner Schlichtheit eine besondere Stärke. Kernstück der BeleuchtungsÂlösung ist der Lichtring in der Kuppel. Als zentraler Beleuchtungskörper nimmt er das historische Vorbild der Lichtkrone auf und betont die „GöttÂliche Mitte“ des Sakralraumes.
Eine besondere Würdigung der Jury ging an die integrierte Lichtplanung für den öffentlichen Raum der Stadt Castrop Rauxel. Der UmweltausÂschuss der Stadt hatte im Jahr 2009 beschlossen, eine Leitplanung zur Beleuchtung der öffentlichen Räume Castrop-Rauxels entwickeln zu lassen, die im Jahr 2012 fertiggestellt wurde.
Für das Bodemuseum entwickelte Conceptlicht eine Fassadenaufhellung mit bemerkenswerter Farbwiedergabequalität, die darüber hinaus die FarbÂtemperatur des Mondes simuliert. Um weitgehend auf Mastleuchten verÂzichten zu können, erfolgt die Fassadenaufhellung des BodemuÂseums von angrenzenden Gebäuden und Brücken.
Neben dem Preis für den „Lichtdesigner des Jahres“ wurde ein weiterer Jurypreis für die Kategorie „Tageslicht“ vergeben. Preisträger ist das Städel Museum in Frankfurt am Main mit einer Beleuchtungs-Realisation von Licht Kunst Licht, die auf einem Wettbewerbsentscheid für Ulrike Brandi Licht fußt.
Die Gewinner in den zehn Kategorien des Deutschen Lichtdesign-Preises 2013, der Sieger des „Jurypreis Tageslicht“, zwei besondere WürdigunÂgen der Jury sowie der „Lichtdesigner des Jahres“ wurden am 16. Mai in FrankÂfurt bekanntgegeben.